Gaming ist im kommen…

Mit großem Interesse haben wir vor kurzem diesen Artikel gelesen.

Es wird beschrieben, dass Video- und PC-Games als Freizeitaktivität über alle Alterskohorten  hinweg eine feste Größe darstellen, u.a. ein Gaming-Abend mit Freunden oder das Smartphone-Spiel wurde im Artikel genannt. Laut dem Digitalverband Bitkom, spielen zwei von fünf Personen, also 42% der ab 14 jährigen. Die meisten Spieler befinden sich bei der Alterskategorie 14- bis 29- Jahre (71%). 60% der 30- bis 49-jährigen spielen ebenfalls. Sehr Interessant sind die Zahlen für die 65+ Generation. Hier sind es 12% die sich dem Gaming widmen.

Weiterhin wurde bekannt gegeben, dass die Faszination des Gaming auch bei Nichtspielern deutlich zu nimmt. Jeder Dritte  der Nichtspieler kann sich vorstellen in absehbarer Zukunft ebenfalls zu Video- oder Computerspiele zu spielen. Die Gründe für derzeitge Nicht-Nutzung von PC-Games wurde häufig Zeitmangel oder der fehlende Spaßfaktor genannt. Einige gaben auch an, dass solche Spiele nur eine sinnige Freizeitbeschäftigung für Kinder sind.

Im Artikel wird festgestellt, dass mobile Geräte (Smartphone sowie Tablet) besonders als Gaming-Plattform beliebt sind. Bei der Erhebung der Daten sind sicherlich noch nicht die Zahlen seit Pokémon Go enthalten. Es wird spannend für die nächste repräsentative Befragung vom Digitalverband Bitkom. Sicherlich wird das Spiel Einfluss auf die KIM-Studie und die JIM-Studie haben.

Der Bereich der Virtual Reality wird, seit es die entsprechenden Brillen auf dem Markt gibt immer attraktiver. 39% der Gamer haben einen konkreten Kaufwunsch geäußert. Die Virtual Reality ermöglicht neue Spielerfahrungen und ebenso neue Spielkonzepte. Es werden mit dieser Technik neue Maßstäbe gesetzt und sicherlich neue Vorstellungen und Anforderungen von „spielen“ bei den Konsumenten entwickelt. So wird es sicher bald auf diesem Markt entsprechende Spiele nach den Wünschen der Spieler geben, beispielsweise im Bereich der Simulationen, Rollenspiele, Jump&Run sowie der Rollenspiele.

Eine große Bedeutung kommt, auch schon heute, den Streamern und Streamingdiensten, beispielsweise Twitch, sowie den „Let’s Play“ Videos, vermehrt auf YouTube und nicht nur zum Gaming, zu. Einige Menschen verfolgen an den PC-Bildschirmen, wie andere Gamer spielen. Ein wichtiger Aspekt hierbei, ist die Kommunikation per Chat. Hört sich für viele Langweilig an, doch 17% sagen, dass sie nicht nur selbst spielen sondern auch Streams von Gamern verfolgen.

Am Ende lässt sich festhalten, dass aktuelle Geschehnisse in den App-Stores viele Zahlen sicherlich verfälschen bzw. diese nach oben korrigiert werden müssten. Für die pädagogische Arbeit bleibt es weiterhin unablässlich sich mit dem Gaming-Bereich auseinandersetzen. Das heißt nicht nur Fachartikel zu lesen, sondern sich intensiv mit Dingen, praktisch auseinanderzusetzen und nicht nur mit dem pädagogischen Zeigefinger zu deuten. Also taucht ein in Spiele und die mediale Welt. Denn nur wer sich auskennt, kann Veränderungen und Verbesserungen anregen.